Wieder ein Whippchen weg

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Eddys Frauchen
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Re: Wieder ein Whippchen weg

Beitrag von Eddys Frauchen » 30. Nov 2011 10:08

:kerze:
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Amyuli
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Re: Wieder ein Whippchen weg

Beitrag von Amyuli » 30. Nov 2011 12:12

Im letzten Jahr sind auch zig Autofahrer an einer Beaglehündin vorbeigefahren, die an unserer Umgehungsstraße im tropfnass im Graben stand ehe mein
Mann sie dann aufsammelte und zu uns brachte. Sie wurde abgetrocknet u.s.w., dann ein bekannter Tierarzt angerufen, der auch Jäger ist und der dann den Besitzer ermitteln konnte. Der Hund war schon 5 Stunden unterwegs haben wir vom überglücklichen Besitzer erfahren.
Und Ulrike: Recht hast du!
Für Mono :kerze:

Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.(Arthur Schopenhauer)

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Re: Wieder ein Whippchen weg

Beitrag von cookie » 30. Nov 2011 23:08

Ich lese das alles erst jetzt : wie grausam !!!
Hoffentlich kann ich unseren Welpenmenschen diese Problematik vermitteln.
Wie entsetzlich, wenn so etwas passiert

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katy
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Re: Wieder ein Whippchen weg

Beitrag von katy » 1. Dez 2011 10:25

Armer Mono :kerze:

Ich verstehe immer nicht, warum man als Pflegestelle die Hunde in einem nicht eingezäunten Gebiet von der Leine läßt. Ich habe ja zur Zeit den Cocker einer Freundin zu Besuch, der super lieb ist und auch beim Spaziergang ständig schaut wo wir sind und trotzdem käme ich nie auf die Idee ihn von der Leine zu machen. :-(
Es grüßen Katy, Pebbles und Dillon

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Re: Wieder ein Whippchen weg

Beitrag von redCowgirl » 1. Dez 2011 21:09

Ich denke, dass Schuldzuweisungen Mono auch nicht wieder lebendig machen. Wissen wir ob das mit dem Sitter abgesprochen war, ob er von der Leine darf? :weissnicht:

Ich selber würde einen Pflegling auch nicht von der Leine lassen, aber ich kenne die Leute nicht und weiss nicht was sie festgelegt haben. Auch ohne von der Whippetgemeinde zerrissen zu werden geht es ihnen sicher schon schlecht genug.

Sorry, aber das musste ich mal sagen.

*Andrea, deren Sitter ihre Whippets nie von der Leine lassen*
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Re: Wieder ein Whippchen weg

Beitrag von cookie » 1. Dez 2011 21:22

@Andrea : stimme Dir vollkommen zu - niemand führt eine solche Situation wissentlich herbei. Wenn man das überhaupt vermeiden kann, dann nur durch entsprechende Aufklärung ,was man da an der Leine hat bzw ableint. Und die Menschen von Mono brauchen nun wirklich keine ad hoc - Belehrungen.
Einfach nur mega traurig
R.

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Re: Wieder ein Whippchen weg

Beitrag von Whippshe » 1. Dez 2011 22:25

Habe es leider jetzt erst gelesen.....es ist alles sehr traurig.

Für Mono :kerze:
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Man kann auch ohne Hund leben.....aber es lohnt sich nicht :)

Ehemalige

Re: Wieder ein Whippchen weg

Beitrag von Ehemalige » 2. Dez 2011 11:20

Ich glaube nicht, daß in diesem schrecklichen Unglücksfall irgendjemand den Sittern und Besitzern von Mono einen Vorwurf machen möchte. Sie leiden mit Sicherheit genug und hatten bestimmt auch schon Erfahrung mit Freilauf.
Trotzdem finde ich es gut und richtig, vor allem Whippetanfänger zu warnen und ihnen auch hier im Forum klarzumachen, daß ein Whippet eben anders als ein Labbi oder Dackel ist. Sie sind einfach zu schnell und zu spontan, um sie in kleinen Parks oder Anlagen abzuleinen. Mono wird davon nicht mehr lebendig, aber vielleicht rettet es einen anderen Whippet !
Ulrike

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Re: Wieder ein Whippchen weg

Beitrag von redCowgirl » 2. Dez 2011 16:55

eureka hat geschrieben: Trotzdem finde ich es gut und richtig, vor allem Whippetanfänger zu warnen und ihnen auch hier im Forum klarzumachen, daß ein Whippet eben anders als ein Labbi oder Dackel ist. Sie sind einfach zu schnell und zu spontan, um sie in kleinen Parks oder Anlagen abzuleinen. Mono wird davon nicht mehr lebendig, aber vielleicht rettet es einen anderen Whippet !
Ulrike
So gesehen hast Du sicher recht, denn gerade in den Foren wird oft vermittelt (und praktiziert), dass man nur genug an dem Whippet rumerziehen muss um ihn überall frei laufen zu lassen. :pfeifen:
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Monika

Re: Wieder ein Whippchen weg

Beitrag von Monika » 2. Dez 2011 17:15

Die Sitter und die Besitzer tun mir unendlich leid! Trotzdem habe ich auch das Gefühl, dass die Aufklärung über das Wesen des Whippets irgendwie sensibilisiert werden muss.

Als ehemalige Besitzerin auch anderer Rassem und Mischungen erscheint mir das Argument der Schnelligkeit als Grund für das Fortlaufen der Whippets nicht ganz richtig. Fast alle Hunde sind mehr als schnell genug, sich flugs aus unserem Machtbereich zu entfernen und nicht wenige tun es auch. Ich erlebe es eher so, dass der Whippet ein sehr sturer Hund sein kann. Oder ein ängstlicher und manchmal beides. Dann sInd die Ohren einfach auf taub geschaltet.
Ich erlebe es jetzt bei meinem Rübchen, der hier an zwei Katzen gewöhnt wurde. Wir leben praktisch im "kalten Krieg" mittlerweile, die Jagdlust ist auf jeden Fall da hinter einem dünnen Schleier aus Gefallsucht, denn er will es uns ja recht machen.
Menschen, die unsere Viehcher jetzt harmonisch miteinander erleben, sind da schnell entzückt und laufen Gefahr, im Whippet nur den niedlichen, gefälligen Traumhund zu sehen. Ich habe seit ich Whippets halte schon unzähligen Menschen energisch die Schattenseiten der Rasse aufzeigen müssen. Im Moment ist es ein Riesen-Hasen-Wubba. Ich lass das Rübchen damit ne Weile toben und siehe da, einige seiner Bewunderer schrecken erstmal zusammen, wenn mein Racker unter lautem Getöse sich das Ding um die Ohren schlägt. Ich erkläre dann, dass das zwar ein meist gehorsamer Whippet ist, aber dass seine Seele etwas anderes möchte: Erspähen, Hetzen, Totschütteln oder -würgen, Anerkennung und Nahrung, dass er, wenn auch nur spielerisch, das alles ausleben will und man ihm das irgendwie bieten muss. Dass dieser Hund ein Ventil braucht, weil es für ihn schwierig und anstrengend ist, sich im Alltag zu benehmen, auch wenn es noch so relaxed aussieht. Und dass diese Rasse deshalb niemals 100% kontrollierbar ist. Und dennoch möchten sie unsere Anleitung. Und brauchen bei allem Liebe, Geduld, Verstand und Verständnis, um nicht im falschen Moment in Scheu zu verfallen. ...
Ich persönlich werde auf den Whippet auch eher von Nicht-Hundlern angesprochen. Nicht-Hundler sind oft begeisterter und interessierter als andere Hundler. Viele dieser "Hundeneulinge" idealisieren den Whippet. Manche sind nach dem ersten Mal, dass sie den Whippet haben knurren, hetzen und wetzen sehen bzw. hören so erschrocken, dass sie sich abwenden, manche halten mich dann für einen lausigen Whippethalter, manche prüfen, ob sie mit dem Whippet so, wie er ist, leben können.
Deshalb gehört meiner Meinung nach wieder der Rassebeschreibung voran: Der Whippet ist und bleibt ein sensibler Hetzhund - aller Gelehrigkeit zum Trotz. Das geht wohl in der Masse an positivem Feedback über die Rasse allüberall zu sehr unter.

@redcowgirl: Mea culpa, ich habe das ja oft von Vlinn erzählt und viele verstanden das als Aufruf zur Sorglosigkeit. In der Tat habe ich jetzt den zweiten Whippet, der überall frei laufen kann oder besser gesagt könnte (außer anfangs in der Wohnung meines LG wegen der Katzen). Aber alleine das mit den Katzen erfordert sicher jetzt und in Zukunft immer Aufmerksamkeit. Z.B. haben sich neulich die beiden Katzen gezofft, worauf eine immer sehr ängstlich reagiert. Ich hab ab dann wieder mehr aufs Rübchen geachtet und musste ihn tatsächlich ein paar Mal umlenken, einmal bremsen. Seither ist wieder alles o.k. Aber selbst beim bestens erzogenen Whippet bleibe ich in bestimmten Situationen aufmerksam, bin vorsichtiger etc., weil ich weiß, dass sie starken Reiz für den Hund haben müssen.
Das ist es ja, was man begreifen muss: Man kann keinen starken Trieb aberziehen, ihn nur umlenken oder überdecken. Der ist aber niemals wirklich weg.
LG Monika

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