Tierfutterindustrie - Alles nur Betrug?

Rund um den Futternapf
Krawutke

Re: Tierfutterindustrie - Alles nur Betrug?

Beitrag von Krawutke » 25. Sep 2012 14:56

Nakura hat geschrieben: wenn ich Motte zu viel Fleisch gebe braucht sie zum verdauen 30 Minuten. Dann kann sie aus 10 Metern in eine Maggi-Flasche kacken
:L Fotos...???? :L :L :L

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Re: Tierfutterindustrie - Alles nur Betrug?

Beitrag von Vanny » 25. Sep 2012 17:48

Ja darüber musste ich auch schmunzeln. :L

Hab heute nochmal im Geschäft mit einer Frau Dr. geredet die in der Lebensmittel- Sensorik tätig ist.
Es ist richtig dass Hufe, Haut, Federn, Tiermehl usw. in das Tierfutter mit verarbeitet wird und eine Vielfalt von Aromen und Geschmacksverstärker, sowie Farbstoffe benutzt werden. Farbstoffe ist ja für das Tier relativ egal, denn es soll ja nur den Käufer dazu animieren es zu kaufen dass es nach was aussieht.
Naja in Kurzform meinte sie zu mir dass da schon ein Stück von Wahrheit dahinter steckt aber wie gesagt es gibt 2 Seiten : Es gibt gute Firmen und schlechte Firmen, wo sie mir auch zugestimmt hat. Es ist ansichtssache die anderen Barfen lieber ( was auch nicht optimal ist nur Rohfleisch zu füttern weil Hunde nicht nur Fleischfresser sind ) und die anderen geben halt nur Trockenfutter. Hat alles seine Vor - und Nachteile. Somit haben wir alle Recht :ja:
Ob das Tier dadurch krank gemacht wird, ist auch nur eine Vermutung, da werden meiner Meinung nach viele Faktoren mitspielen und vllt auch das Futter (& die Haltungsbedingungen)? man weiss es nicht. Die Natur ist manchmal unbegreiflich und voller Geheimnisse.

Ich denke nachdem Gespräch bin ich ganz zufrieden mit der Ernährung meines Hundes, wo sie mir auch zugestimmt hat. Ich koche für meinen Hund was das Herz begehrt über Fleisch, Reis, Nudeln, Gemüse und Obst etc. und ab und zu gibt es mal Trockenfutter meistens als Abendsnack oder auch mal ne Dose Nassfutter.

Die Lebensmittelindustrie ist ein großes Pflaster und da wird sicher noch einiges im Dunkeln sein. 100% beweisen würde man es dadurch eh nicht können.

Aber als Fazit: " Solange es dem Tier gut geht, geht es dem Menschen auch gut, egal was man füttert!"
Zuletzt geändert von Vanny am 25. Sep 2012 17:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Tierfutterindustrie - Alles nur Betrug?

Beitrag von redCowgirl » 28. Sep 2012 21:30

Nakura hat geschrieben:Huhu,

Zu diesem Thema kann man wirklich nur sagen Papier ist geduldig.

Die genannten Firmen wie royal canin oder ähnliche haben auch meiner Meinung nach nicht die beste Qualität, trotzdem gibt es Hunde die das Futter ein leben lang bekommen und damit super klar kommen.
Das Problem des "perfekten" Futters sind auch die vielen verschiedenen Typen, wenn ich Motte zu viel Fleisch gebe braucht sie zum verdauen 30 Minuten. Dann kann sie aus 10 Metern in eine Maggi-Flasche kacken, was mich nicht davon abhält ihr trotzdem immer mal wieder ein wenig zu geben.
Wenn ihr selbst mal prüfen wollt wie schnell etwas verdaut und wieviel davon überhaupt resorbiert wird könnt ihr euren Hund einfach mal einen Tag hungern lassen. Am nächsten Tag füttert ihr dann entweder nur das eine oder das andere, dann messt ihr die Zeit bis es wieder raus kommt und die Menge im Verhältnis zur gefütterten Menge. Etwa eine Woche später macht ihr das selbe mit dem anderen Futter.
Einige Sachen sollten dabei aber beachtet werden: der Ernährungszustand sollte dementsprechend sein und der Hund sollte an beiden "Testtagen" möglichst die gleiche Menge an Belastung haben.
Was ihr dann habt ist also die Zeit die das Futter zum durchlaufen des Organismus braucht und die Menge die wirklich auch im Tier bleibt.

Zu der netten Lektüre "Katzen würden Mäuse kaufen" habe ich selbst ausgiebig recherchiert (u.a. auch in der TiHo Hannover) und kann nur wiederholen Papier ist geduldig. Das Buch ist zwar mit schönen scheinargumenten untermauert aber wer genauer nachfragt findet auch Antworten.

Es gab hier schon diverse Diskussionen dieser Art und ich stimme vollkommen damit überein, dass man kein schwarz-weiß denken entwickeln sollte. Es geht hier um das Wohlergehen von Individuen und nicht um die Farbe des Himmels.

Bei fragen schickt mir gerne eine PN ansonsten halte ich mich aber aus diesem immer wieder auftretenden Thema lieber raus.

LG Nina

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:ja: :ja:

Die Diskussion über dieses Buch flammt ja immer wieder auf und ich kann nur sagen: jeder glaubt das, was er glauben will! :zwinkern: Ich halte mich aus Futterdiskussionen mittlerweile auch komplett raus, mache mein eigenes Ding, schalte den gesunden Menschenverstand ein und lasse alle anderen das selbe tun. :mrgreen:
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Nakura

Re: Tierfutterindustrie - Alles nur Betrug?

Beitrag von Nakura » 30. Sep 2012 00:37

redCowgirl hat geschrieben:
:ja: :ja:

Die Diskussion über dieses Buch flammt ja immer wieder auf und ich kann nur sagen: jeder glaubt das, was er glauben will! :zwinkern: Ich halte mich aus Futterdiskussionen mittlerweile auch komplett raus, mache mein eigenes Ding, schalte den gesunden Menschenverstand ein und lasse alle anderen das selbe tun.
:gassi2:

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Re: Tierfutterindustrie - Alles nur Betrug?

Beitrag von Ingeborg » 5. Okt 2012 15:53

Über das Thema "richtiges Futter" werden Religionskriege geführt:-) Ich halte es wie Andrea, ich mach wie ich es glaube und ich fahre gut dabei. Noch dazu ist Lucky ein Dosen- und Trockenfutterverweigerer:-) Und da denk ich mir immer: "Ganz schön schlau mein Hund":-)
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Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum.
(Carl Zuckmayr)

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