Welches Öl?

Rund um den Futternapf
Antworten
Benutzeravatar
Lucky&Mika
Whippetfreund
Whippetfreund
Beiträge: 66
Mitglieds-Vorname: Nadine

Welches Öl?

Beitrag von Lucky&Mika » 20. Aug 2012 08:45

Huhu! Meine Jungs fressen sehr gerne Karotten. Um diese zu verdauen, soll man ja etwas Öl füttern. Welches sollte ich nehmen? Sonnenblumen, Raps, Distel, Oliven, Lein?! Gibt so viele und ich will nix falsch machen? Wer hat Tips? Danke :)

[ Mobil-Posting ] Bild

Benutzeravatar
melli
Whippetfreund
Whippetfreund
Beiträge: 2465
Mitglieds-Vorname: Melanie

Re: Welches Öl?

Beitrag von melli » 20. Aug 2012 09:00

Du könntest alle Öle die du aufgezählt hast verwenden. Ich hab hier auch eine kleine Auswahl verschiedener Öle und mach immer ein bisschen über das Fleisch der Mädels.
Diese Seize hier finde ich auch sehr informativ dazu. http://www.pahema.com/cms/abt/81/itemgr ... bbb18bdf29
Unsere Abenteuer könnt ihr auf http://grossstadtwhippets.blogspot.de verfolgen.

arod
Whippetfreund
Whippetfreund
Beiträge: 122
Mitglieds-Vorname: an

Re: Welches Öl?

Beitrag von arod » 20. Aug 2012 09:16

ich verwende oliven- und rapsöl :)
Zuletzt geändert von arod am 20. Aug 2012 13:45, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Nupsi
Administrator
Administrator
Beiträge: 4144
Mitglieds-Vorname: Gabi
Kontaktdaten:

Re: Welches Öl?

Beitrag von Nupsi » 20. Aug 2012 09:46

Huhuu,

das Thema hatten wir im Chiforum schon mal für die Barfer. Eine Userin hat einen Shop gefunden, der auch kleinere Flaschen verkauft.


Link

Der Verzehr von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren sollte im Verhältnis von ca. 5:1 sein! Das Hanföl ist damit das einzige Öl, das diesem Verhältnis am nächsten kommt.

Leinöl fördert die Verdauung und optimiert den Fellglanz. Bekanntlich wird Leinöl aufgrund des idealen Omega-3- und Omega-6- Verhältnisses (bis zu 60% Omega-3 Fettsäuren) zur Verbesserung der Fellbeschaffenheit verwendet, besonders während des Fellwechsels. Es kann aber auch bei Stuhlverhärtung und generell bei katarrhischen Entzündungen von Magen und Darm helfen. Leinöl wird aufgrund seinem äußerst hohen Anteils an Linolensäure traditionell auch gegen entzündliche Rheumaerkrankungen eingesetzt. Es schützt das Herz-Kreislaufsystem, verringert das Risiko der Verklumpung von Blutplättchen und senkt erhöhte Cholesterin- und Blutdruckwerte. Äußerlich haben sich Umschläge mit Leinöl als erweichend und schmerzlindernd bewährt.

Schwarzkümmelöl wird traditionell bei Problemen der oberen Atemwege verwendet. Es stärkt außerdem das Immunsystem und wird gern bei weiblichen Tieren in der Säugezeit verabreicht, um die Milchbildung positiv zu beeinflussen.

Erdnussöl wird vorrangig äußerlich in der Naturheilkunde bei Hund und Katze genutzt. Es kann bei trockener Haut gute Dienste leisten. Es kann auch vorbeugend gegen Sonnenbrand genutzt werden. Allerdings ist zu beachten, dass Erdnussöl sehr schwer in die Haut einzieht. Daher wird es meist in Form vön Ölwickeln genutzt. Bei der Ernährung von Welpen und Kitten sowie trächtigen und säugenden Tieren sollten Erdnussprodukte gemieden werden, da Erdnüsse als allergieauslösend bekannt sind. Zwar sind keine Fälle bei Hunden und Katzen dokumentiert, jedoch liegt die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es auch hier zu allergischen Reaktionen kommen kann.

Distelöl gehört zu den linolsäurereichsten Pflanzenölen. Es wurde besonders in den 80-er Jahren des 20. Jahrhunderts häufig vorbeugend bei Arteriosklerose verabreicht. Daneben hat Distelöl einen äußerst hohen Vitamin E -Gehalt und wird deshalb gern als natürliche Quelle für Antioxidantien genutzt. Weniger bekannt ist, dass Ölumschläge mit Distelöl gute Dienste bei Verstauchungen und Quetschungen leisten können.

Sesamöl kann etwas, das andere Pflanzenöle nicht können: Es kann als einziges Pflanzenöl Giftstoffe, die sich im Fettgewebe ablagern, herauslösen. Daher ist es für Entschlackungs- und Frühjahrskuren besonders gut geeignet. Sesamöl wird traditionell als Einreibemittel gegen besonders empfindliche Haut verwendet. Es soll ebenfalls einen positiven Einfluss auf den Blutcholesterinspiegel und die Blutfettwerte haben. Die enthaltene Linolsäure ist für den Aufbau der Zellwände unabkömmlich. Weiterhin fördert es die Durchblutung und schützt die Haut vor vorzeitiger Alterung

Erdnussöl wird vorrangig äußerlich in der Naturheilkunde bei Hund und Katze genutzt. Es kann bei trockener Haut gute Dienste leisten. Es kann auch vorbeugend gegen Sonnenbrand genutzt werden. Allerdings ist zu beachten, dass Erdnussöl sehr schwer in die Haut einzieht. Daher wird es meist in Form vön Ölwickeln genutzt. Bei der Ernährung von Welpen und Kitten sowie trächtigen und säugenden Tieren sollten Erdnussprodukte gemieden werden, da Erdnüsse als allergieauslösend bekannt sind. Zwar sind keine Fälle bei Hunden und Katzen dokumentiert, jedoch liegt die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es auch hier zu allergischen Reaktionen kommen kann.

Olivenöl gehört zu den besonders ölsäurehaltigen Fetten. Die Ölsäure hat einen besonders hohen Stellenwert in der Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen. Des Weiteren wird dem Olivenöl aufgrund der vorkommenden sekundären Pflanzenstoffe eine positive gesundheitliche Wirkung zugeschrieben, die darin besteht, dass schädliche Prozesse, wie die durch freie Radikale verursachte Oxidation von Lipiden, verhindert werden. Ein gesundheitlich positiv bewerteter Inhaltsstoff ist auch das Squalen. Der Gehalt an Squalen liegt zwischen 200 und 700mg je 100g Olivenöl. Squalen soll eine vor Krebs schützende Wirkung bei Gesäuge- und Pankreaskrebs haben. Olivenöl spielt auch äußerlich eine große Rolle in der Hautpflege. Es ist für trockene und rissige Haut ein bewährtes Pflegemittel. Es lässt die Haut mehr Feuchtigkeit aufnehmen und speichern.

Sonnenblumenöl ist besonders reich an Vitamin E (ca. 70 mg / 100 ml) und hat einen hohen Anteil an Linolsäure. Traditionell verwendet wird es besonders erfolgreich zur Pflege von Haut und Fell.

Nachtkerzenöl ist besonders gut bei Hautproblemem, was auf den hohen Gehalt an Gammalinolensäure zurückgeht. Weiterhin wird es zur Stärkung des Immunsystems, und bei Diabetes verwendet. Zudem verfügt es über entzündungshemmende Eigenschaften, weswegen es neuerdings häufig bei arthritischen Beschwerden eingesetzt wird.

Rapsöl hat einen besonders hohen Anteil an Ölsäure und an den essentiellen Fettsäuren Linol- und Linolensäure. Diese sollen das Immunsystem stärken, einen positiven Einfluss auf die Blutgerinnung haben und Blutfettwerte senken.

Eine Bitte an Euch, die oben genannten Öle sind für innerliche Anwendung geeignet. Wenn ihr andere Öle bestellt, bitte vorher dort anrufen und fragen ob sie für innerliche Anwendung geeignet sind.
Nicht alle Öle sind zum Verzehr geeignet!


Am Besten man gibt die Öle im Wechsel. Aber bitte nicht zu viel, ein paar Tropfen ins Futter reichen völlig aus.
Quelle: Chiforum

Mit Ernie im Herzen

Benutzeravatar
Lucky&Mika
Whippetfreund
Whippetfreund
Beiträge: 66
Mitglieds-Vorname: Nadine

Re: Welches Öl?

Beitrag von Lucky&Mika » 20. Aug 2012 10:26

Super!!! Vielen lieben Dank für die hilfreichen Tips! :)

[ Mobil-Posting ] Bild

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast