Mit welchem Trockenfutter kommt ihr am besten klar?

Rund um den Futternapf
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redCowgirl
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Re: Mit welchem Trockenfutter kommt ihr am besten klar?

Beitrag von redCowgirl » 14. Nov 2012 18:40

Du weisst doch wie das ist. Zwischen geschriebenem und gesprochenem Wort klafft häufig eine grosse Lücke, die zu Unverständnis führt... :zwinkern:
Ich habs jetzt verstanden...also alles gut! :mrgreen:
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Monika

Re: Mit welchem Trockenfutter kommt ihr am besten klar?

Beitrag von Monika » 14. Nov 2012 18:51

Von mir aus auch alles o.k. :bussi:

Und mich würde es wirklich freuen, wenn sich jemand an meiner Nachfrage beteiligt. Das mach immer mehr her! :mrgreen:

Edit: Ich merke gerade, dass ich vergessen habe, was über die Umstände zu schreiben, nun dem. Normalerweise kaufe ich Fertigfutter übers Internet. Weil ich aber immer mal für ein paar Tage mit Hund pendel und sehr schusselig sein kann, komme ich immer wieder mal in die Verlegenheit, beim Freßnapf reinschauen zu müssen, weil sich eine Rückfahrt nicht lohnt.
Da stehe ich dann da inmitten mittlerweile mindestens 5 Reihen, auf die allein die Real Nature Dosen verteilt sind. Und die Sortierung ist jedesmal anders. Und dass einem Autisten wie mir... :L Da schwirrt mir dann ganz schnell der Kopf :streicheln: und ich habe nicht immer die Zeit und Muße, mich da erneut mühselig durchzuarbeiten. Dann greife ich auch mal "irgendwas" von einer bewährten Marke und lasse andere Anspriüche außer Acht, Hauptsache, gut fürs Rübchen.
Anders beim Trofu, das ich immer bestelle, aber halt auch, indem ich bewußt Abstriche mache.
Weil ich alle paar Tage das Futter selbstmache, kann ich ausgleichen. Seit ich TOTW und Wolfsblut sowie Bosch Premium (mit der Hirse) füttere, gebe ich zum Ausgleich kaum noch Fleisch, nur gedünstetes TK-Gemüse mit wenig Mozzarella *ups* , damit es auch genommen wird. Kaum noch rohes Fleisch, was ich dann doch wieder schade finde.
Ich habe es vorher "normal" gehandhabt und hatte im Gegensatz zum Vorjahr bald die erste kahle Stelle am Oberschenkel. Hm, nicht ich, der Hund natürlich. Und der Rest rieselte. Daher die Notbremse. Daher auch das hinterfragen des Futters.
Gute Rezepturen aus dem Inland sind leider immer extrem fleischig (teils über 90%), kaltgepresst oder halbfeucht. Besonders die letzten beiden werden zwar gern genommen, haben aber wieder Nebenwirkungen.
Zuletzt geändert von Monika am 14. Nov 2012 20:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Mit welchem Trockenfutter kommt ihr am besten klar?

Beitrag von redCowgirl » 14. Nov 2012 22:40

Entstehen beim Rübchen die kahlen Stellen am Oberschenkel immer durch das Futter? :erstaunen: Gini hat diese Stellen ja auch (schon immer und zu jeder Jahreszeit). War bei ihr nie anders und ich führe das eher auf die Genetik zurück. Denn das restliche Fell ist schmuseweich und glänzend.
Wie ich Dich verstanden habe, kommt es beim Rübchen durch einen zu hohen Fleischanteil im Futter. Wie erklärst Du Dir das? Würde mich interessieren.
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Re: Mit welchem Trockenfutter kommt ihr am besten klar?

Beitrag von Silvie » 14. Nov 2012 23:07

Hm, über die Ursachen der nackten Schenkel scheiden sich ja die Geister- die einen sagen Futter, die anderen meinen es sei wegen der starken Muskeln (die Theorie glaube ich am wenigsten) und wiederum andere meinen Genetik. Ich persönlich glaube auch das zumindest die "Neigung" dazu vererbt wird.

Meine werden gebarft und bekommen ab und zu ein recht hochwertiges Trofu (70 % Fleischanteil- kein Getreide) - und trotz recht ausgeprägter Muskulatur haben sie keine nakten Schenkel... also Sarion ist noch sehr jung, aber wenn ich mir die Eltern so anschaue glaube ich nicht das der mit dem Fell später mal Probleme haben wird.- und Nacho könnte Werbung für Hundeshampoo machen... das schiebe ich ebenfalls auf die Genetik.


Monika

Re: Mit welchem Trockenfutter kommt ihr am besten klar?

Beitrag von Monika » 14. Nov 2012 23:23

Gut, dass Du nachhakst. Es war nicht ganz korrekt ausgedrückt, es nur auf den hohen Fleischanteil zu schieben. Ich glaube, es liegt an dem Verhältnis von Fleisch zu Gemüse und ich fahre jetzt eigentlich auch ganz gut damit, viel Fleisch durch mehr Gemüse zu ergänzen. Und das erkläre ich mir über das Säure-Basen-Gleichgewicht, das ich beim Whippet für wichtiger ansehe als für viele andere Rassen, weil Whippets zwar sehr lange und gesund leben können, aber auch recht schnell Alterserscheinungen zeigen.
Da wäre beim Rübchen das graue Gesicht, grauer Star und eine mutmaßliche Iriszyste, von der ich mal nicht hoffen mag, dass sie ein Irismelanom ist, auch wenn dieser Krebs nicht sehr gefährlich ist. Dieses Irisding steht unter Beobachtung und der Vet hält es so nicht für besorgniserregend, nicht dass jetzt jemand Angst bekommt...im Januar ist die nächste Kontrolle und ich werde dann mal versuchen, genauere Infos zu bekommen. Bis jetzt wollte ich es nicht wissen, mich nicht verrückt machen deswegen.
Jedenfalls geht Alterung mit einer nachlassenden Organfunktion einher, ausgleichende Stoffwechselfunktionen schleifen sich ab. Und da helfen Mineralien, wie sie hauptsächlich im Gemüse vorkommen. So die Wissenschaft. Und meine Theorie ist, dass das beim Rübchen der Fall ist.
Von dem Trip "Hauptsache Vollkorn und alles ist gut" bin ich deshalb mittlerweile runter. Das klappt höchstens, wenn man das Fleisch auf unter 20% zurückschraubt.

Nach meiner Beobachtung nimmt das Kahlwerden trotz einheitlicher Bewegung über das Jahr - ich hab da keine Frostbeule an der Leine :erstaunen: - immer in der warmen Jahreszeit zu und es wird stärker, wenn ich stark fleischhaltig füttere. Das habe ich mit allen oben genannten Marken so erlebt, zwischendurch hatte ich auch mal das billige Bosch, das ja auch Fleisch an erster Stelle hat, und auch da rieselte das Haar, wobei es zusätzlich noch zu Blähungen führte.
Bei Bozita Original Plues, auch ein billiges Produkt, aber auf Vollkornbasis mit überwiegend Getreide, blieb das Fell top, leider nicht die Flatulenzen. *puh*

Weil ich ab und an mal Trofu für die Katzen meines Lebensgefährten kaufe, habe ich gesehen, dass es möglich ist, z.B. Erbsen neben Fleisch als zweite Zutat zu verarbeiten. Das bekommt den empfindlicheren Katzen sehr gut und ich glaube, in die Richtung wird sich Hundefutter auch entwickeln müssen.

Das Kahlwerden ist mit Sicherheit auch immer mehr oder weniger Veranlagung. Rübchen ist der erste meiner Windigen, der da Probleme hat - aber nicht wirklich enorme. Sein Fell ist weder seidig-weich, noch strohig. Einfach schön dicht und fest, so wie sich auch die klassischen roten Courser anfühlen. Also, zumindest bei ihm scheint das mit dem Gemüse zu klappen. Der Haarausfall und -bruch bleibt so auf ein Minimum beschränkt.

Natürlich könnte es auch zig andere Ursachen habe, die ich jetzt übersehe. Irgendeine Zutat, Konservierungsmittel, wer weiß, was da alles möglicherweise reinspielt?

LG
Nacho könnte Werbung für Hundeshampoo machen
:mrgreen:

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Re: Mit welchem Trockenfutter kommt ihr am besten klar?

Beitrag von redCowgirl » 15. Nov 2012 09:39

Monika hat geschrieben: Da wäre beim Rübchen das graue Gesicht,
Das graue Gesicht hat bei Shania schon mit 6 Monaten angefangen. Mittlerweile sieht sie aus als ob sie frontal gegen einen Mehlsack gelaufen ist und nach jeder Läufigkeit kommt ein neuer Schub weisse Haare. Allerdings sieht ihr Opa genauso aus und ist mittlerweile 14 Jahre alt bei bester Gesundheit. Das führe ich eher auf die blau-weisse Mutter zurück. Auch ihr schwarzer Vater hatte schon früh eine graue Schnute. Glücklicherweise hat Shania keine kahlen Schenkel. Nur Rennerchen Gini. :mrgreen:
Da es bei Gini auch unter Barf und anderen Futtersorten nie anders war, denke ich auch bei ihr eher an die Genetik. Ich würde mich freuen, wenn das auch bei ihr über das Futter zu beeinflussen wäre, denn sie friert durch die komplett kahlen Schenkel und den nackten Bauch natürlich ganz besonders schnell und stark. Auch sie wird zunehmend grau im Gesicht, hat aber auch zwei blau-weisse Brüder, also das Verdünnungsgen.

Freut mich aber, dass Du für das Rübchen eine Lösung gefunden hast.
Zuletzt geändert von redCowgirl am 15. Nov 2012 09:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mit welchem Trockenfutter kommt ihr am besten klar?

Beitrag von Silvie » 15. Nov 2012 10:09

@Andrea: Nacho's Papa ist blau, er hat aber verhältnismässig keine so stark ergraute Schnauze- klar die Spitze ist bei ihm mittlerweile auch weiss... aber das sieht man eigentlich nur wenn man von vorne schaut, seitlich ist noch fast nix zu erkennen...

Es hängt aber sicherlich mit dem Felltyp zusammen... Ilona meinte mal das Whippets die diese bräunliche Unterwolle haben, weniger schnell ergrauen.
Klar, er ist auch erst 3 Jahre und 5 Monate- aber wenn ich ihn mit anderen schwarzen Whippets im selben alter vergleiche, sieht er wirklich noch gut aus.

@Monika: glaubst du wirklich das die graue Schnauze ein Anzeichen für frühes Altern (verschleissen) ist??? Ich denke nicht dass das einen Zusammenhang hat.
Genauso wie bei uns manche Menschen genetisch bedingt früher ergrauen, obwohl sie körperlich topfit sind- andere hingegen erst im hohen alter auch wenn sie krank sind und nicht ganz so gesund gelebt haben.

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Monika

Re: Mit welchem Trockenfutter kommt ihr am besten klar?

Beitrag von Monika » 15. Nov 2012 13:11

@Silvie: Wenn der Körper kein Melanin etc. produziert, wo vorher mal welches war, ist das ein Alterungsprozeß. Das bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass andere Teile des Körpers auch altern. Das ist beim Rübchen aber ebenfalls der Fall. Das kann mna sicher nicht von jedem angegrauten Whippet behaupten, kommt aber auch nicht so selten vor.

LG
Zuletzt geändert von Monika am 15. Nov 2012 13:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Mit welchem Trockenfutter kommt ihr am besten klar?

Beitrag von redCowgirl » 16. Nov 2012 10:42

Bei Shania ist es so wie bei einem Pferd. Sie wird Schimmel (die werden ja auch scharz geboren und haben das "Schimmelgen", das sie zunehmend weiss werden lässt)..... :L Ansonsten sind beide gottseidank topfit!
Shanias Mutter ist übrigens -genau wie ir Opa- mittlerweile auch fast weiss.
Ach ja, Shania hat auch den Braunschimmer im Fell. Den sieht man hauptsächlich im Sommer an den Ohren und auf dem Rücken. Ihr Bruder Aslo von Marie-Joseé ist nur wenig weiss. Trotzem denke ich bei ihr nicht, dass es am Futter liegt. Eher an den Hormonen, da ja die Vergrauung nach jeder Läufigkeit einen neuen Schub bekommt. Da sie 2x im Jahr läufig ist, geht das Ganze ziemlich schnell voran. Aber ich muss ja zugeben: ich liebe das sich ständig verändernde Gesicht und ich finde sie viel "weicher" im Blick, je grauer sie wird! :himmel:
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Re: Mit welchem Trockenfutter kommt ihr am besten klar?

Beitrag von Monika » 16. Nov 2012 19:20

ich liebe das sich ständig verändernde Gesicht und ich finde sie viel "weicher" im Blick, je grauer sie wird! :himmel:
So soll es ja auch sein! :herzen:

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