Homöopathie für Jedermann

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Re: Homöopathie für Jedermann

Beitrag von Sabrina » 21. Nov 2009 14:02

Ja Andrea, Rhus tox ist auch für die Bänder und Sehnen. Das bekommen auch meine PL (Patella Luxation) Chihuahuas.

Sicherlich gibt es unendlich viele Skeptiker der Alternativmedizin. Aber es muss sich ja auch nicht jeder über Alles begeistern können. Die sollen es dann eben lassen und wir, die dran glauben, erfreuen uns an den Heilungserfolgen :zwinkern:
Viele Grüße von Sabrina und Amiga

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Re: Homöopathie für Jedermann

Beitrag von Sabrina » 15. Dez 2009 15:33

Hallo!

So jetzt hab ich mal einen kurzen Erfahrungsbericht...

Also Rhus tox hab ich bei Herpes ausprobiert. Leider hab ich den Moment des ersten Kribbelns verpasst da ich auf Arbeit meine Globulis nicht dabei hatte. Aber auch im nachhinein genommen hat es etwas gebracht. Es ist definitiv viel schneller abgeheilt als wenn man mit Zovirax oder so dran geht (Rhus tox hat die Bläschen ausgetrocknet). Also ich bin begeistert :zwinkern:

Dann hatte meine Tochter immer so starke Regelschmerzen. Nachdem Pulsatilla und Bella Donna nix geholfen hat hab ich ihre Regelschmerzen repertorisiert und bin dann natürlich auf ein anders Mittel (nämlich auf das Richtige für sie) gekommen. Und nun sind die Schmerzen weg!

Schmerz ist nämlich nicht gleich Schmerz und für jede besondere Art und Modalität gibt es ein anderes (das Ähnlichste) Mittel ...

Erfolgserlebnisse am Hund hatte ich "leider" noch nicht weil meine Hunde zur Zeit (zum Glück) alle gesund und munter sind und ich somit keine Kräuterhexen (so nennt mich mein Mann) - Opfer habe :erstaunen:

Aber vielleicht hab ihr ja Lust mal von euren Erfolgserlebnissen mit Homöopathie zu erzählen?! Würde mich sehr interessieren...
Viele Grüße von Sabrina und Amiga

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Re: Homöopathie für Jedermann

Beitrag von redCowgirl » 16. Dez 2009 00:47

Sabrina hat geschrieben:...hab ich ihre Regelschmerzen repertorisiert ...
Was bedeutet das? :weissnicht:
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Fotos unter: https://www.facebook.com/VIEW-of-SOUL-A ... 672758118/ Öffentlich auch für nicht angemeldete Nutzer....

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Re: Homöopathie für Jedermann

Beitrag von Sabrina » 16. Dez 2009 09:44

Hallo Andrea!

Homöopathen arbeiten mit einer (bwz mehreren) Materia Medica und einem Repertorium. Ein Repertorium ist quasi ein Symptomverzeichnis. Hahnemann hat alle Symptome niedergeschrieben und die dazugehörigen Mittel dahinter. Das passende Mittel zu finden nennt man also repertorisieren. Im Repertorium steht nicht "Kopfschmerzen - Belladonna" sondern z.B. Kopfschmerzen - ziehend -stechend -berstend - vom Nacken ausstrahlend usw. Für jede "Art" von Kopfschmerz gibt es ein anderes Mittel (bzw stehen da mehrere Mittel dahinter). Deshalb muss man als Laie schon sehr viel Glück haben um für sein Symptom das richtige Mittel zu finden weil Laien meistens kein Repertorium besitzen sonder sich die Infos aus dem I-net holen. Dann funzt es nicht und die Leute sagen, scheiß Homöo - ist doch alles nur Quatsch und Scharlatanerei!

Eine Materia Medica mit Repertorium kostet zwischen 100 und 400 Euro oder noch mehr. Daher lohnt sich die Anschaffung eigentlich nur für Berufshomöopathen, da man auch erst den Umgang damit erlernen muss.
Für die Repertorisierung eines Konstitutionsmittels für einen Hund zB braucht man (als Anfänger wie ich) ca. 2 Stunden. Für ein Konstitutionsmittel für einen Menschen war ich auch schon 3 Tage gesessen... Da muss einfach alles beachtet werden um das richtige Mittel zu finden.
Viele Grüße von Sabrina und Amiga

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Re: Homöopathie für Jedermann

Beitrag von redCowgirl » 16. Dez 2009 19:12

Danke für die Erklärung! :ja:

Das ist ja ganz schön kompliziert..... :erstaunen:
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nugget

Re: Homöopathie für Jedermann

Beitrag von nugget » 30. Mai 2010 12:36

Hallo! ich finde dieses Thema sehr interessant und bin froh, dass ihr so eine Einstellung habt --> super erklärt auch von Sabrina!!!
Das Problem liegt einfach darin, dass viele Tierbesitzer meinen, man schaue nur mal schnell in einem Buch nach und wisse dann ja genau, was zu verabreichen ist. Leider ist das (bei "richtigen" Homöopathen) nicht ganz so einfach.
1) Muss man aus den Symptomen "lesen" können und im Falle Tier sind die Aussagen der Besitzer verdammt wichtig. Nur leider kommt es oft genug vor, dass manche Besitzer von einer einfachen Frage über ihr Tier schon überfordert sind

2) Der Konsitutionstyp sollte stimmen z.B. ist der Hund ängstlich, selbstbewusst, dominat etc.- wie verhält er sich in bestimment Situationen. Auch wenn ein HUnd z.B. wg.Lahmheit behandelt werden soll- ist der "Typ" Hund sehr wichtig zu analysieren

3) Verabreichung, Dosierung etc. sollte man auch in bestimmten Fällen individuell gestalten. Eine Hundebesitzerin hat ihrem HUnd 5 tbl. 3x am Tag gegeben....dabei wäre eine Tbl. 2xtgl absolut ausreichend gewesen!!! Nur weil eine Bekannte von ihr gemeint hat, so solle man es geben....

Was ich damit sagen will, ist das man nicht nach Schema XY verfahren sollte, sondern für jedes Tier individuell entscheiden muss. Wenn die Therapie nicht anschlägt, muss man auch schon mal ausprobieren bzw.variieren. Aber Erfahrung bzw. Wissen ist da unumgänglich. ´

Liebe Grüße Sandra

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