Narkoserisiko

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Freya
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Narkoserisiko

Beitrag von Freya » 25. Apr 2015 18:51

Hallo,
ich bin ganz neu im Forum, Vorstellung folgt, aber eine dringende Frage steht bei mir gerade im Raum.
Wir haben einen "Nicht- Windhund"- Rüden und planen eine Whippethündin aufzunehmen. Selbstverständlich wollen wir keine "Ups..."- Würfe und sowas.
Wir haben nun allerdings gehört, das die Hündinnen zu 50% in der Narkose verbleiben und das Narkoserisiko enorm ist.
Für mich war - in dieser Konstelation - immer das Hündinnen Kastrieren die sinnvollere Variante, wenn den schon EINER Kastriert werden muss.
Jetzt habe ich allerdings Angst.
Wie sind die Meinungen und Erfahrungen?

Lg
Freya

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firlefanz
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Re: Narkoserisiko

Beitrag von firlefanz » 25. Apr 2015 23:46

Ich kann mit Kastrationen ohne medizinischer Notwendigkeit gar nichts anfangen.
Nimm einen Rüden zu deinem Rüden und du hast das Thema Kastration nicht mehr.

Die Kastration einer Hündin ist eine große OP - und nebstbei meines Wissens in Deutschland ohne gesundheitlicher Notwendigkeit mittlerweile verboten.

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redCowgirl
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Re: Narkoserisiko

Beitrag von redCowgirl » 28. Apr 2015 00:16

Das mit der verbotenen Kastration, bzw. nur aus medizinischen Gründen ist ein Mythos, der immer gerne besonders durch Foren oder soziale Netzwerke geistert...
Hier mal der offizielle Gesetzestext, den man auch zu ende lesen sollte:

http://www.tierschutz-tvt.de/fileadmin/ ... 0_2011.pdf

Ansonsten würde ich an Deiner Stelle solange Du noch die Wahl hast lieber einen Rüden dazu nehmen, damit Du nicht aus haltungstechnischen Gründen über eine OP entscheiden musst, sondern genau abwägen könntest. ( Auch wenn die Narkosemittel mittlerweile so gut sind, dass sehr selten was passiert). Meine Zwei sind im letzten Jahr im Alter von 8 und 7 Jahren noch (aus medizinischen Gründen) kastriert worden und haben die Narkose locker weggesteckt. Aber ich habe mich mit der Entscheidung auch sehr schwer getan, es aber bis heute nicht bereut. Ganz im Gegenteil. Shania ist wie befreit und mutiert aus der ewig läufigen, depressiven und trägen Hündin wieder zum fröhlichen Junghund.
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Fotos unter: https://www.facebook.com/VIEW-of-SOUL-A ... 672758118/ Öffentlich auch für nicht angemeldete Nutzer....

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Re: Narkoserisiko

Beitrag von Flitzliesel » 29. Apr 2015 20:29

Also ohne medizinische Indikation würde ich auch eher nicht kastrieren lassen, weil gerade die Kastration bei einer Hündin ein ziemlich großer Einschnitt mit Bauchschnitt usw. ist. Meine Wahl zu einem Rüden wäre auch eher ein Rüde (habe die andere Konstellation mit drei intakten Mädels). Wir hatten in den letzten Jahren immer mal wieder notwendige OPs bei unseren Windhunden (Greyhound und Whippet) und es kam bisher noch nie zu Komplikationen. Die heutigen Narkosemittel sind so gut, dass man da eigentlich keine Angst mehr haben muss.
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Sacle
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Re: Narkoserisiko

Beitrag von Sacle » 3. Mai 2015 17:04

Huhu,
wir wollten Cleo auch kastrieren lassen, haben uns dann aber umentschieden. Laut unserer Tierärztin ist das Risiko nicht so gewaltig im Vergleich zu anderen Rassen. Ich kenne Wippethündinnen die kastriert sind, auch Cleo hat bereits eine Narkose überstanden.
Was mich von einer Kastration abgehalten hat war zum einen die grundsätzliche Angst des Narkoserisikos (nicht explizit wegen Windhund, da waren wir schon beruhigt worden), sondern vielmehr die möglichen Folgen einer Kastration: Inkontinenz, Sepsis... Außerdem wurde uns geraten, wir sollten die erste Läufigkeit abwarten, damit Die Hündin sich voll entwickeln kann. Das würde euch dann aber bereits vor Probleme stellen.
Ich dachte, so für mich, ich würde eher einen Rüden kastrieren lassen, da ist das Risiko geringer.
Wenn du gern einen Wippet möchtest, nimm doch einen Rüden? Normalerweise sollen Whippets jedenfalls keine Probleme mit gleichgeschlechtlichen, potenten Artgenossen haben.
Liebe Grüße

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